AND Life-cycle
Feinplanung
Die Feinplanung ist einer der beiden Dreh- und Angelpunkte in der Netzverwaltung. Mit ihr wird definiert, was wie gebaut wird. Da ist Präzision und Verlässlichkeit gefragt.

Genau bis auf den Zentimeter und hinter dem Komma
In der Feinplanung wird die genaue Platzierung der Objekte wie PoP, Faserverteiler, Trassen, Querungen und Hauseinführungen festgelegt. Die Verwendung vorhandener Daten aus der Vorplanung kann dabei viel Zeit und Aufwand sparen.
Idealerweise hat der Planer dabei Zugriff auf Netz-Komponenten, deren technische Spezifikationen und physikalische Eigenschaften bereits vordefiniert sind – und die auch über die entsprechenden Zertifizierungen verfügen sowie der Einkauf den entsprechenden Rahmenvertrag geschlossen hat. Hier macht zweifellos eine Bibliotheken-Lösung mit Drag & Drop-Ansatz Sinn.
Eine Unterstützung für die Klärung erforderlicher Dienstleistungen (etwa Ausschreibungsunterlagen für den Tiefbau) sind ebenso wünschenswert wie detaillierte Termin- und Kostenpläne für die Projektplanung.

Integrierte Engineering-Funktionen und Kalkulationsautomatiken können bereits bei der Planung wertvolle Hilfestellungen sein – indem sie etwa die optische Leistung noch während dem Zeichnen berechnen. Und Kompatibilitätsprüfungen können verhindern, dass etwa ein falsches Kabel verlegt wird.
Gerade in gemischten Netzen wie FTTx oder HFC sind solche Berechnungsfunktionen Gold wert, um bereits frühzeitig Designprobleme wie beispielsweise eine unzureichende Stromversorgung identifizieren und lösen zu können.
Und auch ohne Signalberechnung gibt es zahlreiche Planungsherausforderungen, die in der Feinplanung bewältigt werden müssen: von Gräben im Brownfield bis zu Microducts im Gebäude. Kurz: was man plant, sollte auch realisierbar sein.
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