Netztypen:
Inhouse
Im Hausnetz treffen wortwörtlich alle möglichen Netztypen aufeinander. Hoffentlich harmonisch.

Ein Kessel Buntes
Bis zum Verteilerkasten beziehungsweise Kabelverzweiger am Straßenrand wird nur noch Glasfaser gebaut (Fiber to the Curb). Ab da wird allein schon aus Kostengründen gerne die bereits bestehende Kupfer- bzw. Koaxialverkabelung genutzt – das Ergebnis ist meist VDSL.
Wird hingegen auch die Hauszuleitung in Glas ausgeführt (Fiber to the Building), wird’s interessant. Denn dank DOCSIS 3.1 ist dann mit einer bestehenden (einigermaßen modernen) Koaxialverkabelung im Haus auch echtes Gigabit-Internet drin.
Die Königsklasse eines Inhouse-Netzes ist natürlich Glasfaser bis in die Wohnung (Fiber to the Home). Homeoffice, Streamen und Gaming für Genießer. Zukunftssicherheit inklusive.
Also drei Spielarten, die den Netzplaner in der Netzebene 4 erwarten können.

Ein entscheidender Punkt ist natürlich immer auch Neubau bzw. Komplettsanierung oder Netzmodernisierung im Bestand. Ersteres kann auch mal ein Spaziergang sein, da eigentlich kaum Überraschungen blühen können.
Zweiteres ist da schon kritischer. Jeder Installateur hat schon einmal erlebt, dass die Kabelzugprobe offenbar nicht für das ganze Haus repräsentativ war. Dann die Krise im 4. Obergeschoss links, weil der Kabelkanal das ganze Ambiente-Konzept kaputt macht. Und schließlich die Auseinandersetzung im Nachgang, wer für den abgeplatzten Putz verantwortlich ist.
Inhouse kann also eine ganz schön bunte Wundertüte sein. Gut, dass man mit der richtigen Software-Lösung für Planung und Dokumentation dafür perfekt gerüstet ist.
Vorplanung mit AND WebSolution
Wege und Kosten früh definieren, ohne Spezialwissen und ohne Installation.