AND Life-cycle
Netz-Evolution
Ein Telekommunikations- oder Multimedia-Netz ist nie statisch. Im Gegenteil: seine flexible Veränderbarkeit ist Teil seiner DNA.

Heute schon an morgen denken
Nach dem Netzbau ist vor dem Netzbau. Denn seine Weiterentwicklung ist unabdingbar, da sich schlicht die Anforderungen ändern (werden), denen das Netz gerecht werden muss.
Zum einen muss ein quantitativer Ausbau leicht möglich sein. Wenn etwa in einem Mehrparteienhaus mit der Zeit mehr Bewohnerinnen und Bewohner einen Anschluss nutzen möchten, als der Splitter im Anschlussraum hergibt. Zum anderen darf ein qualitativer Ausbau keine großen Hürden haben. Denn auf steigende Anforderungen der Übertragungsraten reagieren zu können, ist alternativlos.
Die Planungs- und Dokumentationslösung, mit der man an der Netz-Evolution arbeitet, muss daher zwei Dinge auf jeden Fall beherrschen: den Wechsel des oder die Mischung verschiedener Netztypen. Und die Prüfung verschiedener Alternativen.

DOCSIS 3.1 hat dem Koaxialkabel einen unerwartet angenehmen und andauernden zweiten Frühling geschenkt. Mit Datenraten bis zu 1.000 Mbit/s stößt nahezu keine übliche Internetnutzung an ihre Grenzen – Homeoffice, Heimkino und Gaming sind wunderbar stabil möglich.
Wenn das Hausnetz einigermaßen modern ist, kann man es also einfach belassen, fährt mit Glasfaser in den Keller bis zum Übergabepunkt und realisiert FTTB. Und hat weder Lärm noch Schmutz im Haus. Also schon mal zwei unterschiedliche Technologien, die ein geeignetes Planungs- und Dokumentationssoftware beherrschen können muss.
Nun steht in der deutschen Betriebskostenverordnung, dass die Ausbaukosten über maximal 9 Jahre an die Mieterinnen und Mieter der Wohnungen weiterberechnet werden können (§2 15c). Alternativ geht das auch als Modernisierungsumlage. Aber nur, wenn der Ausbau und die Umstellung auf FTTH vor 2027 erfolgt. (Telekommunikationsgesetz §72 »Glasfaserbereitstellungsentgelt«).
Auf einmal ist es also doch bereits attraktiv, relativ zügig auf FTTH hochzurüsten. Und mit entsprechender Faseranzahl vielleicht sogar bereits Open access zu schaffen, bevor es zur Vorschrift wird.
Natürlich macht dabei eine parallele Prüfung verschiedener Ausbauszenarien Sinn. Am besten in Form eines digitalen Netzzwillings, an dem man verschiedene Möglichkeiten durchspielen kann – inklusive Signalberechnungen. Etwa um gleich überblicken zu können, ab welcher Penetration in einem Gebäude zusätzliche Strukturen ertüchtigt oder sogar ausgetauscht werden müssten.
Da wären wir dann wieder bei der Entscheidungsgrundlage, das Projekt überhaupt anzugehen. Und am Ende des Life-cycles. Den AND komplett abdeckt.
Vorplanung mit AND WebSolution
Wege und Kosten früh definieren, ohne Spezialwissen und ohne Installation.