Netztypen:
Kupfer
Kupfer ist im Periodensystem ein Übergangsmetall. Dann passt es ja, dass es dabei ist, einem Übergang zu weichen.

Elementsymbol Cu, Ordnungszahl 29
Kupfer war bereits im Altertum ein begehrter Werkstoff, der vorrangig auf Zypern gewonnen wurde (aes cyprium: »Erz von der griechischen Insel Zypern«). Damals hat sich noch niemand Gedanken um Umweltschutz, geschweige denn Energieeffizienz gemacht. Und so haben fast alle heute noch Kupfer im Haus – als Leitung.
In manchen Bereichen ist Kupfer bereits weitgehend ersetzt, beispielsweise in der Datenübertragung auf lange Distanzen. In vielen Bereichen ist es dabei, ersetzt zu werden, etwa bei Zuleitungsnetzen. Und es gibt Bereiche eines Netzes, da wird es sich noch eine Zeit lang halten, zum Beispiel in Form von klassischen Telefonkabeln, aber auch in modernen Twisted Pair-Verkabelungssystemen.
Kupfer ist also schlicht (noch) vorhanden. Also muss man auch damit umgehen. Etwa wenn man mit Planung und Dokumentation von Telekommunikations- beziehungsweise Multimedianetzen zu tun hat. Denn da gibt es vermutlich Kupfer an beiden Enden: vom Patchkabel im Headend bis zum LAN-Kabel in der Wohnung oder im Büro.

Mit dem zweisitzigen Cabrio macht man am liebsten Urlaub. Bei einem Umzug hingegen ist man mit einem 7,5-Tonner besser bedient. Und nicht umgekehrt. Das beste Näherungswert an multifunktionale Schweizer Taschenmesser ist in diesem Beispiel wohl der Kombi. Womit man aber mit dem jeweiligen Werkzeug einen Kompromiss eingeht.
Kompromisse darf es beim Netzbetrieb natürlich nicht geben, auch wenn sie eine Mischform aufweisen. Hier muss jeder Netztyp in gleichem Maße auf höchstem Niveau funktionieren. Und das auch schon in der Planung.
Wir hätten da einen kleinen sachdienlichen Hinweis: Das »Co« im Software-Client AND FiberCo steht nicht für Copper oder Coax – sondern für beides.
Vorplanung mit AND WebSolution
Wege und Kosten früh definieren, ohne Spezialwissen und ohne Installation.