AND Life-cycle
Genehmigungsplanung
Vor Gericht und auf hoher See… Sie kennen den Spruch. Den man getrost auch auf die Bürokratie ausweiten kann. Denn auch da wissen Sie nicht, was wann auf Sie zu kommt.

Eigentlich ist doch alles klar. Eigentlich.
Gerade beim Thema Genehmigungen und Verfahren zeigt sich die Kehrseite eines föderalen Systems. Von Land zu Land, von Kreis zu Kreis und sogar von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden sich die Anforderungen.
Bei Zugangsnetzen jeder Art kommen dabei auch noch verschiedene behördliche Ebenen ins Spiel. Vom sprichwörtlichen Bau (gerade im Tiefbau der Netzebene 3) bis hin zu Regularien für Telekommunikationsleitungen (beispielsweise Schirmung).
Und auch in der Netzebene 4, also im Gebäude selbst, wird es nicht einfacher. Denn hier reden nicht nur Ämter (zum Beispiel der Denkmalschutz) mit, sondern auch der oder die Eigentümer – etwa was die Wegeführung im Treppenhaus angeht.
Der Planer braucht also eine Softwarelösung, die zwei Dinge kann. Zum einen präzise gegebene Definitionen (von Bauteilen) und Grenzwerte (von Signalen) einhalten – kein Thema dank vordefinierter Planungskomponenten. Und zum anderen verschiedene Szenarien parallel vorhalten kann. Denn diese können sowohl die Wegeführung (wenn parallel beispielsweise Fernwärme verlegt wird) als auch die Zeitschiene (etwa die Brutzeit bestimmter Vogelpopulationen) maßgeblich beeinflussen.

In den Kontext Genehmigungsplanung passt auch das Thema »GIS-Nebenbestimmungen der Breitbandförderung«.
Derzeit ist in Deutschland der Ausbau von FTTH-Netzen in Gemeinden und ländlichen Gebieten in vollem Gange. Da die Tier-1-Betreiber oft zögern, in solche Projekte zu investieren, spielt die Bereitstellung von öffentlichen Fördermitteln eine wichtige Rolle bei der Finanzierung dieser Netze.
AND SystemSolution unterstützt die aktuellen GIS-Nebenbestimmungen, die die Maßnahmen der öffentlichen Hand zur Unterstützung des Ausbaus der Next Generation Access-Breitbandversorgung in den Fördergebieten spezifizieren.
In AND plant der Anwender gemäß den »GIS-Nebenbestimmungen 4.1« unter Verwendung von Trassenplanungsfunktionen, vordefinierten Bibliotheksobjekten und Vorlagen (für komplexe Objekte) sowie mitgelieferten Tabellen.
Nach Abschluss der Arbeiten zieht man einfach ein Polygon um die geplanten Flächen und ruft die Exportfunktion auf. Hier kann der Anwender den Detaillierungsgrad (gemäß den GIS-Zusatzbestimmungen) wählen und die Dateien im GeoJSON-Format generieren. Fertig zur Einreichung.
Vorplanung mit AND WebSolution
Wege und Kosten früh definieren, ohne Spezialwissen und ohne Installation.